Ein Fernsehpreis für Werner Lauff
Für sein "beständiges Engagement zur Digitalisierung der Medien" erhielt Werner Lauff am 13. Oktober 2008 den mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis "Local Digital Hero" der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen. Die Übergabe dieser erstmals vergebenen Auszeichnung war Teil der Verleihung des Metropolitan-Fernsehpreises im Düsseldorfer Kunstmuseum K21. Laudator war der Direktor der Landesmedienanstalt, Professor Norbert Schneider.
Fröhliche Hartnäckigkeit
Schneider hob hervor, Lauff habe sich zum Ziel gesetzt, "eine Sache immer wieder mit einer fröhlichen Hartnäckigeit zu traktieren: die Digitalisierung der Medien". Er erkläre, "was das ist, und was bis dahin getan werden müsste", er beleuchte schwierige technische Fragen, er unterscheide zwischen "hochfahrenden Fantasien und wahrscheinlichen Entwicklungen". Er stelle den "großen Zusammenhang" dar. Schneider kommentierte: "Lauff kennt das Muster und verliert nicht den Faden".
Rhetorische Brillanz
Bei all dem komme Lauff seine "rhetorische Brillanz" zugute. Schneider wörtlich: "Wer je das Vergnügen hatte, kenntnisarm in eine Veranstaltung zu geraten, um dort dann auf den Redner Lauff zu stoßen, der weiß, wie schön es sein kann, an Erkenntnis zu gewinnnen". Der Preisträger sei, so Schneider weiter, "ein Mundwerker von der feinsten Art", "ein Liebhaber des Nebensatzes" und insofern "mit Mitteln ausgestattet, die unter auf deutsch moderierend Tätigen nicht sehr verbreitet sind." Schneider wörtlich: "Werner Lauff kann man verstehen."
Eloquenter Medienmann
Die Düsseldorfer Regionalzeitung "Rheinische Post" kommentierte die Rede Schneiders so: "Wofür der Preis 'Local Digital Hero' verliehen wurde, vermochte Schneider am Ende nicht klar zu machen. Egal: Lauff, ein eloquenter und brillanter Medienmann, ist immer preisverdächtig."
 

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