Ob "europäische Autorität in der Breitbandwelt" (VDI-Nachrichten), "absoluter Insider, Hochkaräter" (BAW) oder "Fernsehprophet und unangefochtener Vordenker des interaktiven Fernsehens" (Handelsblatt) - viele Attribute beschreiben den "Visionär" Lauff. Manche knüpfen an die Zeit an, als er CEO der Bertelsmann Broadband Group war, des Unternehmens, das am Millerntorplatz 1 in Hamburg die Fernsehzukunft demonstrierte. Produkte und Ideen der "BBG" werden jetzt in Form von IPTV über DSL und übers Internet in die Tat umgesetzt, freilich ohne führende Beteiligung von Bertelsmann.
Lauff ist aber auch ein erfahrener TV- und Verlagsmanager. Er hat als Geschäftsführer der Tochtergesellschaften für elektronische Medien der "Zeitungsgruppe WAZ" (heute: WAZ Mediengruppe) die Fusion der TV-Aktivitäten von WAZ und Bertelsmann initiiert und umgesetzt (CLT-UFA-Deal, heute: RTL Group), war Geschäftsführer deutscher und internationaler Firmen aus dem Medienbereich und gehörte sowohl im Hörfunk (radio NRW) wie auch im Fernsehen (RTL Television) den Aufsichtsräten renommierter Unternehmen an. Diese Erfahrungen und die damit verbundene detaillierte Kenntnis von Sachverhalten und Personen sind gute Grundlagen für Unternehmensberatung und fürs Publizieren in einer komplex gewordenen Medienwelt.
mit ZDF-Justitiar Carl-Eugen Eberle, VPRT-Geschäftsführerin Ursula Adelt und BLM-Geschäftsführer Martin Gebrande
Besonders rund um die Jahreswende sind daher auch Rückblicke und Prognosen von Werner Lauff gefragt - sie erschienen beim kress-Report, beim Medienboten, bei epd und als Broschüre der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing. Viele Beiträge finden Sie, mit jeweils leichter zeitlicher Verzögerung, unter Publikationen.

Anfang des dreiteiligen Gastbeitrags bei kress.de im Dezember 2010